Ergebnisse

Wir möchten uns bei Ihnen und Euch ganz herzlich für den offenen Austausch und die anregende Diskussion bedanken und freuen uns auf den nächsten Workshop auf der Mensch und Computer 2017 in Regensburg.

Ausgehend von den Fragen aus der Medieninformatik-Community wurden unter anderem zwei Themen ausführlich diskutiert.


Unter der Überschrift Färbungen der Medieninformatik wurden folgende curriculare Schwerpunkte von Medieninformatik-Studiengängen identifiziert und diskutiert:

  • Design
  • Psychologie
  • Mensch-Computer-Interaktion
  • Programmierung / Software-Engineering („Kern-Informatik“)
  • AV-Medien-Technik
  • AV-Medien-Produktion
  • Medien-Recht
  • Medien-Wissenschaft
  • Computer-Graphik
  • VR/AR
  • Computerspiele

Dieses Workshop-Ergebnis fließt direkt in die inhaltliche Ausgestaltung eines Informationsportals zu Medieninformatik-Studiengängen in der DACH-Region mit ein, das aktuell im Umfeld der FG Medieninformatik entwickelt wird.


Die zweite Diskussionsrunde drehte sich um passende englischsprachige Übersetzungen des Begriffs Medieninformatik.

Ein abschließendes Meinungsbild die Teilnehmer*innen ergab eine leichte Präferenz für den Begriff Media Informatics, der bereits im FG-Workshop 2009 vorgeschlagen wurde.

Die weiteren Kandidaten, sortiert nach absteigender Beliebtheit, waren: Computer Science for Digital MediaMedia Computer Science, Computer Science for Media, Media Computing und Computer Science for Media Application.

Die folgenden Begriffe wurden gesondert diskutiert, da sie eigene Fachgebiete beschreiben, die ggf. Schnittmengen zur Medieninformatik besitzen: Interactive MediaDigital MediaComputer Science and Digital Media und Computer Science and Media Application. Als Beispiel für einen englischsprachigen Studiengang, der verwandte Inhalte behandelt, wurde Design Informatics an der University of Edinburgh genannt.

Anmerkungen und Fragestellungen zur weiteren Arbeit:

  • müssen wir als deutschsprachige Community einen neuen Begriff prägen, der zu unserem Verständnis passt, aber trotzdem erklärt werden muss?
  • wollen Studierende eine Variante von „Computer Science“ studieren oder eher im Bereich „Media“ / „Design“?
  • „Media Informatics“ gibts nicht wirklich und kann/sollte deshalb von uns besetzt werden?
  • Warum „Digital“ bei Medien, brauchen wir das? Ist das als Abgrenzung zu Medien-Fachbereichen notwendig?
  • Wie soll sich die Medieninformatik zu den aufkommenden iSchools positionieren?
    (diese Frage wurde zwar nicht im Workshop diskutiert, tauchte jedoch noch auf der MuC im Umfeld des Workshops auf)
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